HNO-Gemeinschaftspraxis
Dr. med. E. Gabka & T. Baumert

Tel.: 030-7822898 | Fax: 030-7849313
Motzstrasse 30 - 10777 Berlin-Schöneberg

Öffnungszeiten

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Donnerstag: 10.00 - 12.00 Uhr & 16.00 - 19.00 Uhr
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Glossar

Nachfolgend finden Sie ausführliche Erläuterungen zu sämtlichen Fachbegriffen, welche auf unseren Seiten aufgeführt sind.

Anthroposophie

Anthroposophie ist die Lehre von den geistig-seelischen und körperlichen Wesensgliedern des Menschen,deren Ungleichgewicht zum Krankheitsprozess führt.

Krankheit ist ein gesundener Prozess an falscher Stelle.

Die anthroposophische Betrachtungsweise basiert auf naturwissenschaftlichen Beobachtungen. Die Therapie wird mit homöopathisierten Stoffen,Pflanzen und Mineralien durchgeführt.Darüber hinaus kann man Bewegungstherapie (Eurythmie), Mal- und Sprachtherapie hinzunehmen.

Anti-Aging

Der Mensch kann sich gesund denken

Die Anforderungen steigen, und es wird zunehmend schwieriger, sich zu behaupten. Wer nicht sehr bewusst und überlegt mit sich selbst umgeht, läuft erhebliche Gefahr, in ernste Bedrängnis zu geraten. Ein Kernprogramm zur Selbststabilisierung, aber auch um sich fit und jung zu halten, bieten wir jetzt in unser Praxis an: "Anti- Aging- Programm"

Jung sein ist ein relativer Begriff, das biologische Alter ist nicht immer identisch mit dem tatsächlichen Alter. So wundern wir uns manchmal, dass ein Mensch mit 80 Jahren noch eine Energie hat wie ein 60 jähriger, oder umgekehrt ein 40 jähriger schon wie 60 wirkt.

Das hängt mit unserer Lebenszufriedenheit zusammen. Tun wir etwas gern, sind wir ausgeglichen, dann können wir ungeheuere Energie mobilisieren.

Die Verschleißintensität des Berufslebens nimmt deutlich zu. Allerdings ist diese Verschleißintensität keine unbeeinflussbare Größe. Sie beutelt die am meisten, die in ihrer Lebensführung nicht ein ausgleichendes Gegengewicht zu den wachsenden beruflichen Herausforderungen aufbauen.

Patentrezepte gibt es dafür keine. Wohl aber eine breite Fülle von Möglichkeiten, die wir Ihnen zeigen können, damit Sie körperlich und mental fit werden und bleiben. Die folgenden Punkte sind als Bausteine eines Kernprogramms zur Selbststabilisierung zu verstehen.

  • Wie werde ich geistig und Körperlich gesund?
  • Wie kann ich mit Stress positiv umgehen?

1.Schlaf: Das Schlafbedürfnis ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Normalerweise nimmt es auch zum Alter hin ab; vermutlich wechselt es auch jahreszeitlich bedingt. In diesem Sinne ausreichender, ungestörter Schlaf ist einer der entscheidenden Regenerationsmechanismen des menschlichen Organismus.

2.Ernährung: Wer sich prinzipiell fehlernährt, sich mit Kaffee und Tee hochputscht, mit Alkohol entspannt, seinen Frust wegfrisst und -säuft, fährt ein Selbstmordprogramm, zieht sich selbst den Boden körperlicher ebenso wie geistig-seelischer Gesundheit unter den Füßen weg. Sinnvolle Ernährung ist trotz aller aufklärenden Bemühungen der Schlüssel zu innerer und äußerer Stabilität, der am meisten missachtet wird. Dazu gehört auch die zusätzliche Einnahme von Vitaminen und Mineralien.

3.Entspannung: Beides ist für den menschlichen Organismus lebenswichtig: die Anspannung und die Entspannung. Letztere kommt allerdings im modernen Leben in der Regel deutlich zu kurz.

Ein ständig präsentes Informations- und Unterhaltungsangebot, Konsumangebote und -aufforderungen, wohin das Auge schaut, eine wachsende Bevölkerungsdichte mit dem entsprechenden Dichtestress (zunehmend rauhere Sitten im Verkehr, Gewalt, emporschnellende Kriminalität, kaum noch Verhaltensverbindlichkeiten etc.) halten den menschlichen Organismus auf einem ständigen hohen Anspannungsniveau. Und das führt dann, so der Stuttgarter Therapeut Professor Reinhard Tausch, je nach individueller Konstitution über kurz oder lang zu deutlichen psycho-physischen Beeinträchtigungen -wie beispielsweise Konzentrationsstörungen-, eindeutigen Leistungseinbrüchen und einem spürbaren Nachlassen der Selbststeuerungsfähigkeit. So äußert sich fehlende Entspannung ganz besonders auch in leichter Erreg- und Reizbarkeit, unkontrollierten Aggressions- und Wutausbrüchen und eindeutigen Ungerechtigkeiten in der Behandlung anderer.

4.Sport: Das Geheimnis des mentalen Fitness liegt in der Gesundheit unseres Körpers. Durch körperliche Betätigung fordern wir den Ausgleich zu unserer geistigen Arbeit und sind insgesamt fit. Der Körper ist das Haus unserer Seele, das wir pflegen und achten sollten, damit unsere Seele sich wohlfühlen darf.

5.Denken: Der Mensch ist nicht allein das Produkt seiner Erbanlagen, seiner Erziehung und seiner Umwelt. Er ist auch ganz wesentlich das Produkt seines Denkens. Im Sport beispielsweise hat diese Erkenntnis dazu geführt, dem sogenannten "mentalen Training" einen gleichberechtigten Platz neben dem körperlichen Training einzuräumen. Außergewöhnliche Leistungsfähigkeit verlangt beides: körperliche und geistig-seelische (mentale) Fitness.

Alles, was wir fühlen und denken, jede bewusste oder unbewusste Veränderung unseres Verhaltens, so der Direktor des Max-Planck- Instituts für Psychiatrie in München, Professor Florian Holsboer, ist das Ergebnis komplexer Vorgänge zwischen Nervenzellen unseres Gehirns. Ein besonders überraschendes Ergebnis moderner medizinischer Forschung, der Psychoneuroimmunologie, ist der Nachweis der engen Verknüpfung unseres Gehirns mit dem Immunsystem und den Körperdrüsen durch Nervenfasern und Hormone. Vereinfacht ausgedrückt heißt das: Menschen können sich krank-, und sie können sich gesunddenken.

Das Denken eines Menschen kann folglich beides bedeuten: Problem oder gar Fluch und Chance. Wer sich über alles und jedes bereitwillig aufregt, wer zu nichts und gar nichts auf gelassene Distanz gehen kann und wer ständig grübelt und negative Selbstgespräche führt - der unterspült gedanklich seine Lebensfreude, seine Leistungsfähigkeit und seine Kreativität.

Denkhygiene ist folglich genauso wichtig wie Körperhygiene. Herr seines Denkens und seiner Gedanken zu sein, ist der Fundamentbaustein für ein Leben aus einem stabileren innern Gleichgewicht heraus. Wer sich gesunderhalten behaupten und tatkräftig bleiben will, sollte in diesem Sinne denken lernen.

Und so gestalten wir unser ANTI-AGING-PROGRAMM:

In kleinen Gruppen bieten wir:

  • Wissensvermittlung über Schlaf, Ernährung, Entspannungstechniken, Ausgleich des Vitamin- und Mineralhaushalts
  • Einübungen von Entspannungstechniken
  • Atemtherapie
  • Bewegungstherapie
  • Meditation zur positiven Selbsteinstellung
  • Sport in Kleingruppen (Lauftraining)
  • ärztliche Behandlung mit Homöopathie, Akupunktur und
  • Sauerstofftherapie zur Revitalisierung
Biologische Krebstherapie

Nach der Behandlung mit Operation, Chemotherapie und /oder Radiotherapie ist es wichtig sowohl den Körper wieder zu kräftigen als auch die Seele zu heilen, die oft durch die "Verletzung" der Behandlung erkrankt ist.

Mistelgabe, Vitamin- und Mineralienzusatz, gesunde Ernährung und Lebensführung sind genauso wichtig wie die Auseinandersetzung mit dem Tod und der Frage ,wie es weiter gehen soll. Dabei kann eine Psychotherapie oder Visualisationsübungen (mit inneren Bildern arbeiten), Tiefenentspannung oder Gespräche helfen.

Blutegel-Therapie

Blutegel haben die Eigenschaft, blutverdünnende Stoffe in ihrem Sekret zu enthalten. Beim Saugen treten diese in das Gewebe des Menschen über. Das nutzt man z.B. bei der Therapie des Hörsturzes oder Tinnitus zur Blutverdünnung, aber auch bei chronischen Entzündungen der Beinvenen oder Gelenksarthrosen.

Eigenbluttherapie

Die Behandlung mit Eigenblut ist eine Reiztherapie.

Das Blut gibt Informationen über abgelaufene Krankheiten und Mangelzustände und dient somit als Reiz für eine verstärkte Immunabwehr, wenn man es dem Organismus zurückgibt.

Das kann auf verschiedene Art geschehen. Das Häufigste ist die Blutentnahme aus der Vene und das Zurückspritzen in den Po. Wir bevorzugen nach der Blutentnahme die Aufbereitung des Blutes zu einem homöopathischen Mittel, das man als Tropfen einnimmt. Allergien, Immunschwäche, chronische Entzündungen u.a. kann man hervorragend damit behandeln.

Fußreflexzonentherapie

Fußreflexzonentherapie läßt sich bei allen Erkrankungen anwenden.

Auf der Fußsohle ist ähnlich wie auf der Ohrmuschel der ganze Mensch abgebildet. Nun kann man durch bestimmte Massagetechniken die einzelnen Organe und Gewebe stärken und aktivieren oder beruhigen. Gerade Krankheiten im Kopfbereich lassen sich gut an den Füßen behandeln, wie z.B. Kopfschmerzen oder Tinnitus.

Gewichtsreduzierung

Wenn Sie abnehmen wollen, können wir das mit Akupunktur unterstützen. Hilfreich ist es außerdem eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, die die Suchtsymptomatik des Essens thematisiert.

Homöopathie

Die Homöopathie beruht auf dem Prinzip: Gleiches mit Gleichem zu behandeln. Eine Arznei kann bei einem Gesunden Krankheitssymptome hervorrufen. Wird nun ein Kranker mit ähnlichen Beschwerden mit dieser Arznei behandelt, so kann das zur Heilung führen. Wichtig ist, dass die Arznei nicht mehr im Urzustand ist, sondern verschüttelt, d.h. potenziert wird. Nehmen wir z.B. die Tollkirsche , die giftig wirkt, die in der Potenzierung aber genau diesen Zustand heilt. Die Verordnung nur eines Arzneimittels zur gleichen Zeit für alle seine Beschwerden erfolgt nach einem umfassenden Gespräch mit dem Patienten, in dem alle Symptome erfasst werden. Der Schlüssel zur Auffindung der Arznei ist hierbei eine strenge Individualisierung. Die Wirkung ist eine Reiztherapie, die die Selbstregulation des Körpers aktiviert.

Homotoxikologie

Homotoxikologie ist die Lehre der für den Menschen schädlichen Stoffe und deren Therapie. Der Mensch hat durch die Umwelt gestörte Regulationsvorgänge, die zuallererst deblockiert werden müssen. Erst dann können die feinen Reize der Homoöpathie wirken.

So behandelt man die Leber, die Niere, den Darm mit Enzymen, Mikrobionten und aktiviert die Ausscheidung durch Heilpflanzen.

Man entgiftet die Grundzellsubstanz, die Grundlage für alle Stoffwechselvorgänge ist. Danach werden die betroffenen Organe therapiert. Dazu gibt es eine Reihe von Arzneien, die potenziert aus Pflanzen, Mineralien oder Tieren hergestellt werden.

Immunstimulation

mmunstimulation ist ein Begriff, der viele Therapien beinhalten kann. Es geht darum bei chronischen Erkrankungen oder auch rezidivierenden Infekten den Stoffwechsel in die Lage zu versetzen, ausreichend Abwehrstoffe, Katalysatoren, Enzyme und Vitamine zur Immunabwehr zu haben.

Dazu kann man selbst durch eine gesunde Lebensführung mit gesunder Ernährung, sportlicher Betätigung und Ruhephasen im anstrengenden Alltag beitragen.

Medizinisch kann man mit Eigenblut, mit Vitamin- und Mineralstoffgaben, mit Akupunktur, mit Sauerstofftherapie oder pflanzlichen Immuntherapeutika das immunsystem stärken.

Siehe auch Immunsystemstärkung

Immunsystemstärkung

Nach langen Infekten, bei schweren chronischen Krankheiten oder Krebserkrankung ist das Immunsystem "ausgepowert". Um völlig gesund zu werden, braucht das Abwehrsystem des Menschen eine Hilfe.

Dazu geben wir Vitamine, Mineralien, stützen die Entgiftungsorgane Leber, Darm und Niereund kräftigen den Stoffwechsel mit Sauerstoff, Mikrobionten oder Eigenblut.

Welches Verfahren Sie brauchen, ergibt sich aus Ihrer Krankengeschichte.

Kinesiologie

Kinesiologie ist die Diagnostik und Therapie einer Krankheit über Muskelteste. Muskeln reagieren unbewußt auf emotional positiv oder negativ besetzte Sinneseindrücke.

Gegen den Widerstand des gestreckten Oberarmes z.B. drückt der Behandler den Arm herunter. Reagiert der Patient schwach, dient das als Hinweis für eine negativ wirkende Botschaft.

Auf diese Weise kann man Allergien testen oder die Wirksamkeit von Arzneien prüfen. Oder auch seelische Verletzungen herausfinden und heilen, die vergraben im unbewußten Gedächtnis liegen.

Lichttherapie

Lichttherapie ist die Bestrahlung des dritten Auges zwischen den Augenbrauen mit einer Lichtquelle, die alle Wellenlänge des Sonnenlichtes besitzt außer der UV-Strahlung. Dadurch wird das Melatonin-System der Hypophyse angeregt, das für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig ist.

Es kommt daher zu einer Aktivitätsteigerung, zur Stimulation unseres Immunsystems und zur Aufheiterung unserer Stimmung. Es wird zur Behandlung von Depressionen, aber auch bei Immunschwächen benutzt.

Magnetfeldtherapie

Magnetfeldtherapie ist eine energetische Therapie ähnlich der Akupunktur und beruht auf dem Phänomen, daß alle Informationen zwischen den Zellen und Geweben auf Magnetflüssen und Resonanzen zurückzuführen sind. Wir bekommen Energien von der Sonne und vom magnetischen Erdfeld.

Zusätzlich sind wir allen möglichen elektromagnetischen Strahlungen ausgesetzt, die teilweise wie beim Elektrosmog negative Wirkungen haben. Es gibt statische Felder wie bei den Dauermagneten und wechselnde Felder durch elektrische Impulse. Beide kann man sich zur Harmonisierung der körpereigenen Schwingungen nutzbar machen und dadurch heilend wirken. Gute Beobachtungen gibt es mit Gelenk-und Muskelerkrankungen.

Das Spektrum der Anwendung ist sehr groß, und es läßt sich auch gut zur Vorbeugung von Krankheiten benutzen. Elektromagnetische Wechselfelder bieten wir an zur Behandlung von Tinnitus, Immunschwächen und chronischen Erkrankungen. Statische magnetische Felder sind hervorragend geeignet zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Stärkung der eigenen Energien: Dazu gibt es Schlafsysteme, Schuheinlagen, Bandagen, Armbänder u.v.m.

Neuraltherapie

Neuraltherapie von Hunnecke ist ein Verfahren zur Findung und Ausschaltung von Störfeldern und Heilung über das vegetative Nervensystem. Zufällig beobachtete Hunnecke, wie eine Patientin nach Anspritzung eines Zahnes plötzlich ihre Knieschmerzen los war. D.h. der Zahn war das Störfeld für die Knie-Entzündung.

Über das Nerven- und das vegetative System sind Körperebenen miteinander vernetzt. Man kann also über oberflächliche Strukturen tiefere erreichen. Mit Hilfe des Arzneimittels Procain , das man ins Gewebe spritzt, kann man die Durchblutung, die Nervenleitung und den Zellstoffwechsel beeinflussen, an der Stelle, an der man spritzt und durch Vernetzung auch an tieferen.

Störfelder sind chronische Entzündungen oder Narben, die unseren Körper oft blockieren und eine Selbstheilung unmöglich machen. Durch die Beeinflussung des Vegetativums lassen sich die unterschiedlichsten Krankheitsbilder behandeln: von Entzündungen bis Nervenirritationen.

Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin ist die Gabe von Mineralien und Vitaminen nach Austestung eines Mangelzustandes des Körpers.

Raucherentwöhnung

Wenn Sie sich fest entschlossen haben, mit dem Rauchen aufzuhören, unterstützen wir Sie gerne , sowohl die körperliche als auch die emotionale Abhängigkeit zu heilen. Für den Körper kann man Heilmittel geben oder mit Akupunktur behandeln. Seelisch kann man an den Bildern arbeiten, die assoziativ mit dem Rauchen verbunden sind.

Sauerstofftherapie

Sauerstofftherapie läßt sich auf verschiedene Weisen durchführen:

  • nach "Ardenne" verbindet man körperliche Tätigkeit mit vermehrtem Einatmen von Sauerstoff.
  • Bei der HOT, der hämatogenem Oxygenierung, wird das entnommende Blut durch Sauerstoff aufgeschäumt, bevor es über die Venen wieder zurückgegeben wird.
  • bei der UVB, der ultravioletten Bestrahlung, wird das Blut aus der Vene über einen UV-Filter geschickt, bevor es in die Vene zurückgespritzt wird.

Alle Verfahren dienen erhöhter Sauerstoffaufnahme und breiterer Ausnutzung desselben, um Stoffwechselvorgänge zu aktivieren, die Durchblutung zu steigern und die Gewebe besser zu versorgen. Wir wenden es an bei Hörsturz, Tinnitus, Durchblutungsstörungen jeglicher Art, aber auch bei Immunschwäche.

Schnarchmedizin

Jeder Mensch schnarcht ab und zu. Während des Schlafes lässt die Muskelspannung im Körper nach. Die oberen Atemwege werden enger und es entstehen Schnarchgeräusche. Manchmal kommt es im oberen Atemtrakt zu einem kompletten Kollaps der Schlundmuskulatur – die Ursache für Atemaussetzer und die zeitweilige Unterversorgung der Organe mit Sauerstoff. Bei regelmäßigen nächtlichen Atemaussetzern (Obstruktive Schlafapnoe) wird das Schnarchen gefährlich. Das Herz-Kreislauf-System wird belastet und die häufigen, meist unbemerkten Weckreaktionen führen zu einem nicht erholsamen Schlaf.

Symptome der Obstruktiven Schlafapnoe sind Bluthochdruck, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gereiztheit oder morgendliche Kopfschmerzen. Weitere Folgen können sein: Impotenz, Gewichtszunahme, nächtliches Schwitzen, vermehrter nächtlicher Harndrang, Schlaganfälle oder Herzinfarkte. Individuelle Faktoren wie spätes Essen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Rauchen, Schlafmittel oder Übergewicht verstärken das Risiko einer Obstruktiven Schlafapnoe.

Wie läuft so eine ambulante Polygraphie ab?

Der SOMNOtouchTM besteht aus einem kleinen tragbaren Messgerät mit EKG-Elektroden, zwei Gurten, einer Sauerstoffsonde für den Finger und einer Nasenbrille. Nach einer persönlichen Vorbesprechung mit Anamnese und HNO-Untersuchung erfahren Sie, wie Sie das Gerät zu Hause anlegen, bevor Sie abends ins Bett gehen. Während Sie schlafen, misst das Gerät Ihre Sauerstoffsättigung, Körperlage, Nasenluftstrom, Atembewegungen des Bauchs und Brustkorbs und das Schnarchen als Luftstromveränderung. Außerdem schreibt der SOMNOtouchTM ein EKG. Am nächsten Tag bringen Sie das Gerät zurück in die Praxis, wo wir die gemessenen Werte auslesen und gemeinsam auswerten.

Was lässt sich mit dem SomnotouchTM ermitteln?

Der so genannte Apnoe-Hypoe-Index (AHI). Er sagt aus, wie viele Atemaussetzer pro Stunde ein Mensch im Schlaf hat. Ein AHI von bis zu 5 wird als medizinisch normal eingestuft. Ein Ergebnis von über 5 / Stunde gilt als beobachtungs- und therapiepflichtig.

Was kann man dagegen tun?

Wenn bei Ihnen ein AHI von über 5 festgestellt wurde, haben Sie verschiedene Therapiemöglichkeiten, die ich individuell mit Ihnen bespreche.

Folgende operative Verfahren können die negativen Folgen des Schnarchens verringern:

  • Nasenmuschelverkleinerung
  • Nasentrennwand-OP
  • Gaumenbogenstraffung
  • Zäpfchenverkürzung

Darüber hinaus können die vom Zahnarzt angepasste Protrusionsschiene oder die CPAP-Maske (Anpassung im Schlaflabor) für störungsfreies Atmen in der Nacht und damit für erholsamen Schlaf sorgen. In manchen Fällen ist nach einer ambulanten Polygraphie noch eine stationäre Polysomnographie im Schlaflabor notwendig, um die optimale Behandlung zu wählen.

Vereinbaren Sie einen Termin. Ich berate Sie in meiner Praxis gern zu Schlafdiagnostik und Therapiemöglichkeiten.

Tinnitus

Seit einiger Zeit oder vielleicht sehr plötzlich werden Sie immer wieder von Ohrgeräuschen und Ohrensausen heimgesucht? Sie können nicht schlafen und machen sich Sorgen? Sie sind nicht allein damit. Viele Menschen leiden unter genau diesen Beschwerden. Dabei gibt es große Unterschiede. Während die Geräusche bei einem Patienten unauffällig und eher leise, gedämpft sind, können sie bei einem anderen Patienten sehr störend und laut sein und ihm sämtliche Konzentration und Kraft rauben.

Da ist nur zu verständlich, dass sich viele Betroffene fragen, was sie tun können, ob es beispielsweise Medikamente gegen Tinnitus gibt und wie die Heilungschancen aussehen. Der folgende Text soll etwas Licht ins Dunkel bringen.

Welches sind mögliche Tinnitus Ursachen?

Die Ursachen sind vielfältig. Es wird vermutet, dass vielleicht auch Stress im Alltag und psychische Belastungen dazu zählen. Sicher weiß man aber, dass die Innenohrerkrankung Morbus Menière, Verschleiß der Halswirbelsäule, Störungen des Kiefergelenks, eine Verengung der großen Halsgefäße und einige internistische Störungsbilder wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen zu Tinnitus führen können. Denn Tinnitus ist ein Symptom und keine Erkrankung für sich.

Sehr häufig wird der Tinnitus durch eine Schädigung des Innenohrs infolge eines Lärm- oder Knalltraumas verursacht. Dabei kann es zu einer irreparablen Schädigung der inneren und äußeren Haarzellen in der Hörschnecke kommen.

Was tun gegen Tinnitus?

Da aufgrund der verschiedenen Ursachen kein Tinnitus oder Ohrgeräusch dem anderen gleicht, ist auch die Behandlung von Fall zu Fall unterschiedlich. Liegt dem Tinnitus eine Innenohrdurchblutungsstörung oder eine gestörte Signalverarbeitung im Innenohr zugrunde, können manchmal Medikamente wie Kortison, durchblutungsfördernde Medikamente, aber auch Akupunktur Anwendung finden. Eine weitere Möglichkeit der Therapie ist bei oxidativen Stress (z.B. bei Infektionen, beruflichen oder privaten Stress) die Infusion von hochdosierten Vitamin C in Kombination mit homöopathischen Medikamenten sowie die sogenannte UVB. Das ist eine Ultraviolettbestrahlung mit der das Blut mit Sauerstoff angereichert werden kann.

Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich zum Thema Tinnitus beraten.